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Ich nehme diese Woche an Wiebkes Blogparade zum Thema „Back to university“ teil. Gerne teile ich daher meine drei Wahrheiten über den Semesterstart mit euch. Übrigens: ein paar Alternativen und Lösungstipps sind auch dabei.

 

Wahrheit Nr.1: Es gibt keine Semesterparties, Ersti-Wochen und Super-Sonder-Angebote

Ach, wie schön war der Semesterstart an der Präsenzuni! Du kamst an die Uni und wurdest direkt mit Partyeinladungen, lustigen Ersti-Aktionen und Sonderangeboten bzw. Gratisproben überschüttet! Nie wieder ist es so einfach, Leute kennenzulernen, sich gepflegt auf Partys zu entspannen und gratis die Süddeutsche zu lesen.

Nur was ist jetzt als FernstudentIn? Das Semester fängt an und du merkst es nur daran, da deine neuen Studienbriefe vor dir liegen. Du wirst als Erstsemester nicht extra eingeladen und musst dir oft deine Kontakte selber suchen. Und Gratisproben- und angebote werden dir auch nicht nach Hause geschickt!

Lösung:

Zelebriere den Semesterstart: Bestelle dir eine Pizza, gönne dir ein Glas Wein und stimme dich auf das neue Semester ein. Lade FreundInnen und KommilitonInnen ein und mache deine Semesteranfangsparty selber. Vielleicht trefft ihr euch sogar online und besprecht einfach mal, was ihr dieses Semester geplant habt. Falls ihr noch niemanden aus dem Studium kennt, dann meldet euch in den Onlineforen der Unis an oder sucht LeidensgenossInnen in Facebookgruppen oder Mastermindgruppen ! Gut, da gibt es auc keine kostenlosen Sachen außer gute Ratschlägen und ein offenes Ohr 😉

 

Wahrheit Nr.2: Du wirst nie ein „Ersti“ sein

„Hach, ich bin Ersti“! Dieser Satz macht dich zum Liebling aller höheren Semester. Irgendwie hat das Ersti-Sein den Ruf ähnlich dem eines Schulanfängers. Nie wieder bekommst du so viel Hilfe und Unterstützung bei deinem Studium, wie am Anfang. Selbst die Dozenten sehen es dir nach, wenn du in den Seminaren noch nicht 100%-ig dabei bist. Du hast eine gewisse Schonfrist, die aber spätestens im Dezember abgelaufen ist.

Ja, und als Fernstudent, auch im ersten Semester, ist man ein Mensch wie jeder Andere. Es gibt keine große Schonfrist und an die Hand wird man nicht wirklich genommen. Gut, es gibt Einführungsmodule oder -veranstaltungen, aber du musst sehr viel selbstständig erledigen. Gut, auf der anderen Seite sind wir keine 18 oder 19 Jahre alt und haben oft schon mehr Lebenserfahrung auf dem Buckel. Wir können uns schon selber organisieren und motivieren und uns selber Hilfe holen, wenn nötig.

Lösung:

Nimm jede Einführungsveranstaltung mit, die du bekommen kannst. Auch wenn es sich um ein weit entferntes Präsenzseminar handelt, solltest du teilnehmen. Du wirst im Studium jede Unterstützung brauchen, die du bekommen kannst. Außerdem ist die Vernetzung und das Netzwerken mit den KommilitonInnen von unschätzbaren Wert. Vielleicht gibt es ja Webinare der Lehrstühle, Fachschaften oder Unibibliotheken? Vielleicht gibt es ja auch Mentoren in eurem Studiengang, die euch beim Start unterstützen? Alternativ kannst du natürlich auch Literatur zum Thema „Zeitmanagement oder „Motivation“ lesen und sich so weiterbilden. All das vereinfacht deinen Semesterstart und den Studienstart. Alternativ kannst du natürlich auch Literatur zum Thema Zeitmanagement oder Schreiben lesen (Link Blogposts) und sich so weiterbilden.

 

Wahrheit Nr. 3: Onlinevorlesungen sind nur halb so lustig

Hmm, alleine vor dem Computer sitzen und darauf warten, dass das Webinar oder die Onlinevorlesung startet? Irgendwie ist das ganz schön langweilig, ohne den Austausch mit Kommilitonen. Und die Vorlesung selber ist im schlimmsten Fall genauso schlecht aufbereitet wie an der Präsenzuni, z.B. mit Diavorträgen (alle 10-15 Sekunden eine Folie) oder zu vielen Informationen auf den einzelnen Folien.

Lösung:

Freue dich erst einmal darüber, dass du sogar im Schlafanzug oder nackt der Vorlesung lauschen könntest. Du kannst einen Becher Tee trinken, Schokolade essen und deine Füße auf den Tisch legen und dich berieseln lassen, ohne dass sich strafende Blicke treffen würden. Also mache es dir bequem und genieße die Freiheit!

Und ganz ehrlich, die meisten Webinare, die ich besucht habe, waren exzellent aufbereitet und sehr interessant. Zum Austauschen dient der Chat und du vergisst bestimmt nach 10 Minuten, dass der Dozent sich nicht im gleichen Raum befindet. Du solltest aber die Möglichkeit nutzen, Fragen zu stellen und dich auch, wenn möglich, mit Kommilitonen auszutauschen. Was verbindet denn mehr, als wenn man sich gemeinsam (per Telefon/Mail/Chat/Whatsapp) über den Dozenten oder die schlechte Internetverbindung aufregen kann.

Ich wünsche euch allen auf jeden Fall einen guten Semesterstart. Lasst euch von den ganzen Herausforderungen nicht demotivieren. Falls ihr euch aber einsam fühlt und Austausch sucht, könnt ihr gerne Teil der Fernes Studium-Community auf Facebook werden.