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Wie man auf meiner „Über mich“-Seite lesen kann, besitze ich schon zwei Hochschulabschlüsse als Chemieingenieurin (Diplom+ Master). Außerdem habe ich langjährige Berufserfahrung in diesem Beruf und durfte schon in viele hochinteressante Branchen hineinschnuppern.

Wieso habe ich mich nach 10 Jahren im Beruf als Chemieingenieurin noch einmal dazu entschlossen zu studieren?

Und vor allem: Was hat mein Fernstudium mit einem guten Vorsatz zu tun?

 

Vielleicht kennt ihr das? Es ist der 31. Dezember und man sucht verzweifelt nach guten Vorsätzen. Man nimmt sich ganz spontan etwas vor, wie z.B. regelmäßig zum Sport zu gehen, Abzunehmen, mit dem Rauchen aufzuhören, sich mehr um seine Familie zu kümmern, weniger im Internet zu surfen, sich weniger über seine Arbeit und seinen Chef aufzuregen….

Und am 1. Februar ist der ganze Spuk schon wieder vorbei. Man raucht wieder und isst dabei leckere belgische Schokolade, hat einen unnützen Vertrag im Sportstudio für die nächsten 24 Monate abgeschlossen und geht nur sporadisch hin, man kennt die Nummer seiner Tante immer noch nicht auswendig, man kennt die aktuelle Seite von SpiegelOnline immer noch ziemlich gut, man kriegt wieder cholerische Anfälle, wenn der Chef einen absichtlich missversteht oder einem langweilige Aufgaben gibt… Ihr wisst schon, was ich meine. Das war auch der Grund, wieso nie gute Vorsätze gehabt habe. Ich breche sie immer ziemlich schnell oder fand sie langweilig, uninspiriert oder sogar dumm.

 

Eines Tages, genauer am 31. Dezember 2011, kam mir aber ein grandioser guter Vorsatz: Ich studiere noch einmal, aber nur als Hobby. Eigentlich bin ich auf der Arbeit geistig nicht gut genug gefordert und langweile mich etwas. Und weil es mich privat interessiert, würde ich gerne Umweltwissenschaften studieren. Ziemlich schnell war mir klar, dass ich dieses Mal kein Präsenzstudium in Betracht ziehen würde. So wollte ich z.B. bald mit der Familienplanung anfangen. Da wäre es doch optimal, wenn ich mein Studium auch in der Elternzeit fortführen könnte und ich geistig trotz Baby bespaßen, Windeln wechseln, Kinderlieder singen und Krabbelgruppen besuchen fit bleiben könnte.

 

Interessanterweise blieb es nicht nur bei diesem Vorsatz, sondern ich fing an nach Studiengängen in der Richtung Umweltwissenschaften zu suchen. Die meisten Studiengänge waren mir aber zu weit entfernt und zu unflexibel.

Mir wurde auch schnell klar, dass ich nur studieren wollte, wenn ich zeitlich flexibel bleiben könnte und nicht im jeden Semester zu mehreren Klausuren und Präsenztagen fahren müsste inklusive einer langen Anfahrt, Übernachtungen und so weiter.

 

Vor allem da ich das Studium nur als Hobby betreiben wollte und damals keine Absichten gehegt habe in den Umweltbereich zu wechseln, wollte ich mir ein sehr flexibles und bezahlbares Studium suchen. Für die Suche kann ich folgende Seite empfehlen: https://www.studieren-studium.com/master-fernstudium/studieren. Noch besser finde ich aber diese Seite: http://studiengaenge.zeit.de.

Die einzelnen Infos zu den Studiengängen muss man sich zwar noch selber raussuchen, aber für einen ersten Überblick und eine erste Auswahl reichen die Seiten völlig aus.

 

Schließlich wurde ich bei der Fernuniversität Hagen und dem Masterstudiengang Umweltwissenschaften fündig. Hier hatte ich eine Studiengang gefunden, der interdisziplinär ist, also technische und nicht-technische Kurse beinhaltet, und zeitlich wie örtlich sehr flexibel ist. Hier musste ich maximal 3-4 Präsenzwochenenden einplanen, und musste keine Klausuren schreiben, sondern Einsendeaufgaben einreichen. Außerdem konnte in meinem Tempo die Module bearbeiten. In diesem Studiengang konnte ich mir meine Schwerpunkte bzw. Module selber aussuchen und meine Module buchen, wenn ich Zeit hätte. Ideal also, um neben Familie und Job zu studieren. Wen es interessiert, hier der Link zu meinem Studiengang: http://www.umweltwissenschaften.de/.

 

Nach der Bewerbung wurde ich 4 Wochen später zum Studium zugelassen und konnte wenig später meine ersten Module buchen.

Wie man also sieht, kann man also doch einmal in 30 Jahren einen guten Vorsatz verwirklichen und sich damit ein zeitraubendes und relativ kostenintensives Hobby anschaffen. 😉

Wieso ich eigentlich diesen Vorsatz einhalten konnte? Weil mich das Studium sehr interessiert hat (Thema Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimawandel interessierte mich auch privat schon immer) und ich mich unbedingt in einem Gebiet weiterbilden wollte, das ich beruflich so nicht brauchte.Ich wollte mir halt ein extravagantes Hobby gönnen! 😉

Was man bei der Auswahl seines Fernstudienganges beachten sollte und mit welchen Kosten ihr rechnen solltet, habe ich in diesem Post beschrieben: Wie wähle ich mein Fernstudium oder Weiterbildung aus? .

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